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Einsatzmöglichkeiten der Rasse

Die Einsatzmöglichkeiten des English Springer Spaniels unterscheiden sich in zwei grundlegend verschiedene Bereiche.

1.Den jagdlichen Bereich und
2.den nicht jagdlichen Bereich

Im nicht jagdlichen Bereich werden die Hunde auf Grund ihrer sehr guten Nase, ihrer großen Arbeitsfreude und der Leichtführigkeit bei den Rettungshunden, in der Armee als Sprengstoffhunde, bei Polizei als Drogenhunde oder im Breitensport als Agility Hunde geführt.

1. der jagdliche Einsatzbereich



Im jagdlichen Betrieb ist der English Springer in allen Bereichen der Jagd voll einsetzbar, einzig die Anlage des Vorstehens ist dem Hund nicht zu eigen. Wer darauf allerdings besonderen Wert legt kann sich aber dadurch helfen, dass er den Hund vorliegen lässt wenn er Wild findet.

Doch nun zu den einzelnen Fächer.

Das Stöbern eines der Hauptfächer eines jagdlich geführten English Springer Spaniels:
Beim Stöbern zeichnet sich der entsprechend eingearbeitete Springer durch planmäßiges Arbeiten aus und den Drang Wild zu finden. In den meisten Fällen erreicht der Springer diesen Status erst im 3. Lebensjahr. Dies liegt daran, dass English Springer in ihrer Jugend etwas zögerlich sind. Er braucht sein erstes Feld für sich selbst und zur Förderung seiner Anlagen. Anders als bei kontinentalen Vorstehhunden ist ein zu strenger Gehorsam im ersten Feld für die Rasse schädlich. Es endet dann oftmals in einem Springer der am Führer klebt. Was aber nicht heißen soll, man komme ohne jegliche Erziehung aus. Wer dies denk hat schnell einen Hund „out of control“.

Stöbern ist für einen jungen Springer Vertrauenssache und es dauert eine geraume Zeit bis er begreift, dass er unter allem Umständen seinen Meuteführer immer am Ausgangsort wiederfindet. Erst dann wächst der Springer in diesem Fach über sich hinaus. Es bedarf also einer diversen Einarbeitungszeit. Hat er allerdings begriffen worauf es ankommt, entgeht seiner hervorragenden Nase nur sehr selten noch etwas und es ist für einen selbst und den beteiligten Jagdkollegen immer wieder eine Augenweite und ein besonderes Erlebnis mit einem lauten Springer zu stöbern. Wer einmal eine Meute Springer mit seinem „kleineren Bruder“ dem English Cocker auf einer Bewegungsjagd stöbern gesehen hat wird es sicherlich nicht mehr so schnell vergessen.



Die Wasserjagd
Für Jäger welche die Möglichkeit auf Enten zu jagen besitzen werden von der Arbeitsweise eines English Springer am Wasser schnell ins schwärmen kommen. Im dichten Schilf kann der Springer seine körperliche Größe - um 50cm Schulterhöhe - sehr gut ausspielen. Spaniels sind in der Regel wasserfreudige Hunde und die Entenjagd eine ihrer absoluten Stärken.

Betrachtet man im folgenden die Bilder bedarf es keiner näheren Erklärungen. Die Vergabe der Prüfungsnote 4 und selbst 4h auch von Richtergruppen anderer Jagdhunderassen ist keine Seltenheit und kann als normal bezeichnet werden.

Das Buschieren
Beim Buschieren kommt einen die Leichtführigkeit der Rasse sehr entgegen. Da die Rasse ihrem Führer stets gefallen will ist das lenken unter der Flinte mittels Pfeife oder durch abkippen der Flinte für die meisten Springer kein allzu großes Problem. Schnell begreifen sie den Sinn der Übung und arbeiten sauber unter der Flinte. Oft ist es so, dass die weniger guten Stöberer hier ihre Stärken haben. Durch das von Nord nach Süd sehr unterschiedliche Landschaftsbild hat das Buschieren einen unterschiedlichen hohen Stellenwert beim jeweiligen Hundeführer. Während wir in Süddeutschland, bedingt durch die dichten Wälder unser Augenmerk mehr dem Stöbern und den Bewegungsjagden zuwenden, liegt im Norden des Landes mir einer sehr offenen Landschaft der Schwerpunkt meist beim Buschieren.

Die Schweißarbeit
Wie ich bereits Eingangs erwähnte verfügt der Englisch Springer über eine sehr gute Nase was ihm auch bei der Nachsuche sehr zu gute kommt. Der Springer zeichnet sich durch eine von natur aus ruhige Arbeitsweise auf Schweiß aus. Kommt es bei entsprechender Einarbeitung zu keinem Fehler behält der Hund diese Arbeitsweise bei und der Führer hat die nötige Zeit sich neben dem Hund auch auf den Fährtenverlauf zu konzentrieren. Wer einmal auf einer Nachsuche Schnitthaar, Schweiß oder andere Pirschzeichen gefunden hat weiß wie gut es tut eine Bestätigung über den Fährtenverlauf zu haben. Dies ist aber nur bei einer ruhigen Arbeitsweise, in welcher der Hund am besten noch Schweiß und Pirschzeichen verweist, möglich.

Apportieren von Wild
Immer wieder werde ich gefragt ob die Rasse dazu geeignet ist auch einen Hasen zu Apportieren. Die folgenden Bilder finde ich zeigen mehr als alle Worte. Eines möchte ich dennoch anfügen. Bei allen bisherigen Springern in meinen Umfeld gab es diverse Schwierigkeiten den Hunden das Apportieren zu vermitteln. Alle sind heute hervorragende Apportierer. Das Problem liegt dabei, dass man mit dem Zwangsapport bei dieser Rasse nicht sehr weit kommt. Sie verschließen sich bei zuviel Druck so stark, dass jegliches Weiterarbeiten sinnlos wird. Mit der richtige Konsequenz, etwas Motivation und Beherrschtheit haben sie es noch alle geschafft. Ich glaube die folgenden Bilder zeigen dies sehr Eindrucksvoll.

Die Wasserjagd
Für Jäger welche die Möglichkeit auf Enten zu jagen besitzen werden von der Arbeitsweise eines English Springer am Wasser schnell ins schwärmen kommen. Im dichten Schilf kann der Springer seine körperliche Größe - um 50cm Schulterhöhe - sehr gut ausspielen. Spaniels sind in der Regel wasserfreudige Hunde und die Entenjagd eine ihrer absoluten Stärken.

Betrachtet man im folgenden die Bilder bedarf es keiner näheren Erklärungen. Die Vergabe der Prüfungsnote 4 und selbst 4h auch von Richtergruppen anderer Jagdhunderassen ist keine Seltenheit und kann als normal bezeichnet werden.




Das Buschieren
Beim Buschieren kommt einen die Leichtführigkeit der Rasse sehr entgegen. Da die Rasse ihrem Führer stets gefallen will ist das lenken unter der Flinte mittels Pfeife oder durch abkippen der Flinte für die meisten Springer kein allzu großes Problem. Schnell begreifen sie den Sinn der Übung und arbeiten sauber unter der Flinte. Oft ist es so, dass die weniger guten Stöberer hier ihre Stärken haben. Durch das von Nord nach Süd sehr unterschiedliche Landschaftsbild hat das Buschieren einen unterschiedlichen hohen Stellenwert beim jeweiligen Hundeführer. Während wir in Süddeutschland, bedingt durch die dichten Wälder unser Augenmerk mehr dem Stöbern und den Bewegungsjagden zuwenden, liegt im Norden des Landes mir einer sehr offenen Landschaft der Schwerpunkt meist beim Buschieren.



Die Schweißarbeit
Wie ich bereits Eingangs erwähnte verfügt der Englisch Springer über eine sehr gute Nase was ihm auch bei der Nachsuche sehr zu gute kommt. Der Springer zeichnet sich durch eine von natur aus ruhige Arbeitsweise auf Schweiß aus. Kommt es bei entsprechender Einarbeitung zu keinem Fehler behält der Hund diese Arbeitsweise bei und der Führer hat die nötige Zeit sich neben dem Hund auch auf den Fährtenverlauf zu konzentrieren. Wer einmal auf einer Nachsuche Schnitthaar, Schweiß oder andere Pirschzeichen gefunden hat weiß wie gut es tut eine Bestätigung über den Fährtenverlauf zu haben. Dies ist aber nur bei einer ruhigen Arbeitsweise, in welcher der Hund am besten noch Schweiß und Pirschzeichen verweist, möglich.



Apportieren von Wild
Immer wieder werde ich gefragt ob die Rasse dazu geeignet ist auch einen Hasen zu Apportieren. Die folgenden Bilder finde ich zeigen mehr als alle Worte. Eines möchte ich dennoch anfügen. Bei allen bisherigen Springern in meinen Umfeld gab es diverse Schwierigkeiten den Hunden das Apportieren zu vermitteln. Alle sind heute hervorragende Apportierer. Das Problem liegt dabei, dass man mit dem Zwangsapport bei dieser Rasse nicht sehr weit kommt. Sie verschließen sich bei zuviel Druck so stark, dass jegliches Weiterarbeiten sinnlos wird. Mit der richtige Konsequenz, etwas Motivation und Beherrschtheit haben sie es noch alle geschafft. Ich glaube die folgenden Bilder zeigen dies sehr Eindrucksvoll.





2. der nicht jagdliche Einsatzbereich



Als Rettungshund
Diese Arbeit liegt dem Spaniel als Stöberhund sehr gut, auch wenn er vielerorts wegen seiner Größe belächelt wird. Die Suche nach vermissten oder verschütteten Personen verlangt sehr viel Einsatz vom Hund und auch vom Hundeführer. Diese sehr spezielle Art der Hundearbeit kann bei verschiedenen Organisationen betrieben werden. Wie zum Beispiel beim Bundesverband für das Rettungshundewesen (BRH), dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk (THW) und anderen Hilfsorganisationen.



Beim Hundesport

Hundessport/ Breitensport
Hierbei steht eine sinnvolle Beschäftigung und gute Erziehung des Hundes im Vordergrund. Durch die gemeinsame Arbeit im Hinternisspacours, schafft man ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Hundeführer und Hund.

Begleithundeprüfung/Hundeführerschein
Hier soll der Hund den nötigen Gehorsam für das tägliche Leben lernen. Er soll sicher auf seinen Hundeführer hören und sich gelassen und aggressionsfrei auf der Straße, unter anderen Menschen und Hunden bewegen.

Agilitity
Agilitiy ist eine Sportart mit dem Hund, die in den letzten Jahren immer mehr Zulauf bekommen hat. Hier soll der Hund auf Kommando so schnell als möglich einen Hindernisparcours überwinden, ähnlich wie bei Springreiten. Verblüffend ist für den Zuschauer hierbei meist, mit wie wenig Zeichen sich der Hund über die Hürden dirigieren lässt und wie schnell er den Parcours überwindet.



Obenience
Diese Sportart ist eine Kombination von Gehorsam und Erfüllung verschiedener Aufgaben. Der Hund muss hierbei auch Sicht- und Hörzeichen gestellte Aufgaben erfüllen und Kommandos ausführen. Hierbei geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Genauigkeit. Interessant ist es die Aufmerksamkeit, den freudigen Gehorsam des Hundes und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund zu sehen.



Schutzhundesport
Durch die normalerweise fehlende Aggression gegenüber Menschen eignet sich der Springer nicht für den Schutzdienst. Eine nähere Beschreibung dieses Hundesports erübrigt sich somit.

Fährtenarbeit
Hier lernt der Hund – anders als bei der jagdlichen Ausbildung, ohne Schweiß (Blutspur)- an einer langen Leine einer Menschenfährte ruhig zu folgen. Diese Arbeit ist, so leicht sie auch aussehen mag, nicht einfach zu erlernen, da auf so einer Fährte recht viel geschehen kann, das unseren Vierbeiner die Konzentration raubt bzw. ihn stört oder ablenkt.